Dieser Rundgang entstand auf Basis des Infoheftes „Begleitheft zu einem Rundgang durch Freiburg/Elbe“ von Harald Breitmoser und Klaus JĂŒrgens unter Beihilfe Harald Breitmosers. Wir haben die Informationen aktualisiert und ergĂ€nzt.

Liebe BĂŒrger und GĂ€ste, mit diesem kleinen Beitrag besteht der Wunsch, allen Interessierten den Ort oder besser den Flecken Freiburg/Elbe geschichtlich oder historisch nĂ€her zubringen – fĂŒr sich zu erkunden. Viel Spaß auf dem Rundgang durch das historische Freiburg/Elbe. Durch die Bilder soll die Erinnerung an vergangene Zeiten wieder aufgefrischt oder den interessierten NeubĂŒrgern und GĂ€sten Information darĂŒber geboten werden, wie Freiburg frĂŒher aussah. In diesem Zusammenhang ist in Bezug auf den „historischen Ortskern“ vielleicht noch auf folgendes hinzuweisen:

Am 12 Juni 1780 Brand in Freiburg: 24 HĂ€user und 3 Scheunen niedergebrannt. 
 Die Regierung in Stade ordnete an, dass die wieder aufgebauten HĂ€user mit Ziegeln gedeckt werden sollen. Daran ist zu ersehen, dass frĂŒher die HĂ€user wohl vielfach mit Reet eingedeckt waren. Daher sind wohl nur noch wenige „historische GebĂ€ude“ vorhanden, die vor dem 18. Jh. gebaut wurden. Seit ca. Mitte der 1980iger Jahre bis 2012/2013 wurden im Rahmen der StĂ€dtebausanierung einige GebĂ€ude sowie auch die Hauptstraße saniert.

Aus einem Info-Heft „BrĂ€nde im Land Kehdingen von 1751 bis 1881“.

Hier sehen Sie die Strecke des Rundganges. Planen Sie etwa 60-90 Minuten fĂŒr Ihre Tour ein.

Im Verlauf der Tour werden Ihnen zur besseren Orientierung immer wieder Ausschnitte der rechts abgebildeten Karte gezeigt, um Ihnen die Orientierung zu erleichtern.

Kehdingen und Nordkehdingen

Kehdingen

Übertragen wohl aus dem chaukischen/germanischen Sprachgebrauch um Uferkante oder Anlegestelle zu ĂŒbersetzen, ist der Name einer Landschaft im Landkreis Stade am Unterlauf der Elbe. Diese Landschaft reicht etwa von der MĂŒndung der Oste im Norden bis an Stade heran. Bis 1932 gab es den preußischen Kreis Land Kehdingen mit Sitz in Freiburg/Elbe. 1932 wurde dieser Kreis aufgelöst und dem jetzigen Landkreis Stade, mit Sitz in Stade, zugeschlagen.

Kehdingen war ursprĂŒnglich von Mooren und Marschen des Elbe-Urstromtales geprĂ€gt. Hat sich durch Verlandungen und SandbĂ€nken entwickelt. Die Besiedelung dieses Landstriches erfolgte zum Teil von der Stader Geest als auch der Hadelner Geest (Oste) her. Wohl zunĂ€chst in Form von Wurten (=Warften). Daher wohl auch die Namen ltzwörden/Balje, Oderikwurth/Oederquart, Allwörden/ Freiburg/Elbe, Hamelwörden/Wischhafen. Aus eben solcher Wurt hat sich auch Freiburg entwickelt.
Der Norden Kehdingens hat sich 1971 zu einer Samtgemeinde zusammengeschlossen, die den Namen „Nordkehdingen“ fĂŒhrt und das alte Kehdinger Landeswappen (Marienbild) aus dem 14.Jh. fĂŒhrt. Der Sitz der Samtgemeinde Nordkehdingen befindet sich in Freiburg/Elbe.

Freiburg (frĂŒher Fryborg oder auch Freyburg)

In seinem Buch „Zwischen Niederweser und Niederelbe“ schreibt Friedrich KĂŒhlken (1950):
Freiburg, ein auf einer großen an den Deichen gelehnten Wurt erbauter Flecken, frĂŒher auch als Stadt bezeichnet, lag ursprĂŒnglich direkt an der Elbe 
 Heute hat die starke Anlandung der Elbe den Ort vom Strome abgedrĂ€ngt. Ein Hafenpriel (natĂŒrlicher Kanal), dessen Befahrbarkeit sehr unter dem starken Schlickbefall leidet, verbindet den Hafen mit der Elbe 

(Aus Baudenkmale in Niedersachen/Kreis Stade, 1997)

Der Flecken Freiburg/Elbe entwickelte sich im Nordosten Kehdingens an der letzten, nach Westen gerichteten KrĂŒmmung der Elbe. Mit seiner ErwĂ€hnung 1154 Wurde zugleich eine Burg durch den Bremer Erzbischof Hartwig I. ( des letzten Erben des Stader Grefengeschlechts) erbaut. Doch schon 1189 wurde die Burg durch Heinrich dem Löwen (mit dem Hartwig im Streit lag) zerstört und nicht wieder aufgebaut.

Die weiterbestehende relevante Stellung des Ortes fand ihren Ausdruck in einer bevorzugten Behandlung seitens der Bremer Erzbischöfe. Zu den Privilegien gehörte die Verleihung von Stadtrechten verbunden mit einer eigenen Rechtsprechung (12. Jh.). Ein weiteres Vorrecht stellte die Selbstverwaltung dar, nach der nur Freiburger BĂŒrger Mitglied des Rates werden durften. Im Jahre 1430 schließlich erhielt der Ort durch die Erteilung von Marktrechten den Status eines Flecken.


Dieser außergewöhnliche Rang Freiburgs, das zudem Mittelpunkt eines großen Kirchspiels bildete, erklĂ€rte sich vor allem durch seine vorgeschobene Lage unmittelbar an der Elbe. Allerdings konnte diese Stellung im Laufe der Jahrhunderte nicht gefestigt oder gar ausgebaut werden, da die Entwicklungsmöglichkeiten durch wiederkehrende Sturmfluten, kriegerische Auseinandersetzungen, OrtsbrĂ€nde und eine stetige Verlagerung des Elbstroms immer wieder beeintrĂ€chtigt wurden.

Dieser Bedeutungsverlust drĂŒckte sich u.a. in dem geringen Wachstum der Einwohnerzahlen aus.

Hier geht zu den Seiten der Samtgemeinde Nordkehdingen.

Beginn des Rundgangs

Rathaus (ehemaliges Amtsgericht)

Freiburg war von jeher der Sitz des Landgerichts fĂŒr Nordkehdingen und nahm aufgrund seiner alten Privilegien eine gewisse Sonderstellung unter den Kehdinger Gemeinden ein. Als nach der 1850 erfolgten Trennung von Justiz und Verwaltung die drei Gerichtsbezirke des Landes Kehdingen ( das waren Kehdingen BĂŒtzflether Teil als Königliches Gericht, in gleicher Eigenschaft das bisherige Amt Wischhafen und Kehdingen Freiburger Teil als „Gemeinheitsgericht“) zusammengelegt wurden, erhielt Freiburg den Sitz des Gerichts fĂŒr ganz Kehdingen (Balje bis BĂŒtzfleth) 

(Aus der Festschrift „825 Jahre Freiburg/Elbe“

Vom Rathaus aus gehen Sie den Fußweg am Kircheneingang vorbei entlang und erreichen Sie die Hans-MĂŒgge-Straße. Folgen Sie dieser nach rechts bis Sie wieder die Hauptstraße erreichen.

Die evangelisch-lutherische St. Wulphardi Kirche

Die Kirche - historisches Bild

Die dritte Kirche

Die heutige St. Wulphardi Kirche ist die dritte an gleicher Stelle. Die erste Kirche wurde 1189 mit dem gesamten Ort zerstört. Die zweite war eine romanische Basilika, die bei einer großen Flut 1825 so stark beschĂ€digt wurde, dass ein Neubau erforderlich war. Die neue heutige Kirche, wurde im Gegensatz zu ihrer VorgĂ€ngerin, die in einer Senke gebaut worden war, auf eine Wurt gestellt. So wurde sie zum höchsten Punkt Freiburgs und ĂŒberstand die Stunnfluten 1962 und 1976.

Aus der Festschrift 825 Jahre Freiburg/Elbe

Das wievielte Gotteshaus des Flecken die noch heute vorhandene, erst 1837 erbaute Kirche ist, lĂ€sst sich nicht feststellen. Mindestens wird sie an 3. Stelle stehen. Wenn die erste Kirche eine primitive Holzkirche war, so ist anzunehmen, dass auch die zweite Freiburger Kirche Ă€hnlich beschaffen war. Da diese sich lange Jahrzehnte in einem reparaturbedĂŒrftigen Zustand befunden hat, war ein Neubau unerlĂ€sslich 


Hans-MĂŒgge-Straße

Unser Rundgang fĂŒhrt uns weiter in die Hans-MĂŒgge-Straße, die rund um die Kirche fĂŒhrt. Sie trug frĂŒher auch die Bezeichnungen „Kirchstraße“ oder auch „Bei der Kirche“.
Hier sind insbesondere die HĂ€user Nr. 3, 5, 7, 9, 11 und 19 von Interesse. Die Nr. 9 und 19 befinden sich in Privatbesitz und dienen als WohnhĂ€user; Nr. 11 ist im Besitz des Flecken Freiburg/Elbe wobei im Erdgeschoß die örtliche Polizeistation und im Obergeschoß eine Wohnung untergebracht ist.

Nr 3: Wohnhaus

Es handelt sich hierbei um ein BĂŒrgerhaus, welches um 1849 erbaut wurde und ausschließlich zu Wohnzwecken diente. Es wurde wohl Ende der 1990iger Jahre im Rahmen der StĂ€dtebauförderung saniert, nach wie vor in privater Hand, dient nach wie vor zu Wohnzwecken.

Nr 5 & Nr 7:

Es ist nicht schwer zu erkennen, dass es sich hierbei um die heutige „Hans-MĂŒgge-Straße“ handelt, die frĂŒher auch Kirchstraße oder Bei der Kirche hieß. Ganz links sieht man das Haus eherm. „Bei der Kirche 62“ in dem bereits 1848 eine Rind- und Schweineschlachterei gegrĂŒndet wurden. Das Nebenhaus rechts mit der frĂŒheren Bezeichnung „Bei der Kirche 63“ befand sich frĂŒher eine Konditorei die sich mit dem Zusatz „Königlich sĂ€chsischer Hoflieferant“ schmĂŒckte, da der vorletzte König von Sachsen von seinem Kammerherrn braune Marktkuchen serviert die eben dieser Konditor geliefert hat.

Nr 9: Wohnhaus

Baujahr um 1870 im Ursprung in Fachwerkbauweise als Wohn- und WirtschaftsgebÀude (Viehwirtschaft/Obstbau) mit einem Innenhof. Heute wird es als WohngebÀude mit 4 Wohneinheiten, davon 1 Ferienwohnung, genutzt.

Nr 11: Polizei

Ein vorheriges GebĂ€ude an diesem Platz (frĂŒher eine Nagelschmiede) ist 1867 abgebrannt. An seiner Stelle wurde dieses GebĂ€ude wohl im selben Jahr errichtet. Im Jahre 1898 ging es im Erbgang an Jacob MĂŒgge. Derselbe war in den Jahren 1923 bis 1937 hier BĂŒrgermeister. Sein Sohn ĂŒbereignete das GebĂ€ude 1954 der Gemeinde (Flecken Freiburg). Seit dem wurde es unterschiedlich genutzt.
Nach der Sanierung in den 1990iger Jahren ist in diesem Hause die örtliche Polizeistation beheimatet.

Nr19: Wohnhaus

Erbaut nach der Sturmflut von 1825 als Fachwerkbau, erster Eintrag ins Grundbuch 1847, um die Jahrhundertwende (nach 1870) wurde ein Bachsteingiebel vorgeblendet, das doppelte Fenster im
Erdgeschoss links war als Schaufenster vorgesehen, u.a. war hier ein SchreibwarengeschÀft.
Die mittige Luke im Obergeschoss, ebenso auf der RĂŒckseite und die Hebevorrichtwig oben im Giebel deuten auf eine landwirtschaftliche Nutzung hin, typisch fĂŒr ein AckerbĂŒrgerhaus.

Nr. 23: Wohnhaus

Hier sehen Sie, dass „Tiny-Houses“ keine Erfindung der modernen Zeiten sind. In Freiburg finden Sie zahlreiche kleine HĂ€user die zur GrĂŒnderzeit erbaut wurden.

Die Hauptstraße – Teil 1

Von der Hans-MĂŒgge-Straße fĂŒhrt der Rundgang rechts in die Hauptstraße und dort zu Haus Nr. 27, dem wohl Ă€ltesten GebĂ€ude (saniert 2009/2010) im Flecken Freiburg/Elbe.

Hauptstraße 27: Das Organistenhaus

Mit der Sanierung in den Jahren 2009/2010 und der geÀnderten Nutzung durch den Verein ging das Haus in private HÀnde und wird zur Zeit als Ferienwohnung vermietet. Von dem Organistenhaus geht der Blick in (östlicher Richtung) Richtung Hafen.

Auf dem Bild ist die Ortsansicht frĂŒherer Zeiten (ca. um 1900) zu sehen.

Nach dem Organistenhaus (Hauptstraße 27) folgen Sie der Hauptstraße in Richtung Hafen und biegen dann kurz nach links in die Elbstraße ein. Vor der Nr.3 machen Sie kehrt und durchqueren dann die schmale Gasse zwischen dem Kornspeicher und dem Nachbarhaus. Dieses ist die Kornstraße.

Das Pfarrhaus (abgerissen)

Am linken Rand befindet sich das ehern. Pfarrhaus mit Scheune (wie frĂŒher ĂŒblich in Fachwerkbauweise), welches im Jahre 1817 erbaut und in den 1960er Jahren einer dringenden Renovierung bedurfte. Man entschied sich dann doch nicht fĂŒr die Renovierung der alten Bausubstanz, sondern riss das alte GebĂ€ude ab (was aus heutiger Sicht schon unter den Gesichtspunkten der Denkmalpflege fragwĂŒrdig wĂ€re 
 ) und errichtete an seiner Stelle das heute dort befindliche GebĂ€ude mit dahinter liegendem Gemeindesaal. Das Pfarrhaus hat mittlerweile seine Funktion als solches verloren und wurde von der Kirchengemeinde an eine Privatperson verkauft.

Elbstraße und Kornstraße

Bevor wir der Hauptstraße bis zur Kreuzung zur L 111 (Autohaus Kober) folgen, machen wir kurz einen Abstecher in die „Elbstraße“, ,,Kornstraße“ und“ Am Hafen“. Mit der Elbstraße Nr. 2 – dem historischen Kornspeicher – haben wir mit 225 Jahren eines der Ă€ltesten GebĂ€ude des Ortes im Blickfeld. GegenĂŒber dem Kornspeicher sehen Sie das BĂŒrgermeister-Rehling-Haus und rechts vom Kornspeicher entspringt die Kornstraße.

Kornspeicher

EigentĂŒmer des Speichers wurde vor einigen Jahren der  Förderverein Historischer Kornspeicher Freiburg e.V.. Einern Zusammenschluss vieler ortsansĂ€ssiger BĂŒrger, die durch Sanierung somit den Speicher vor dem Abbruch gerettet haben und demselben nun eine neue Funktion verleihen: Die Nutzung als KulturgebĂ€ude und Veranstaltungsraum. In den Sommermonaten ist der Kornspeicher jeden Sonntag als CafĂ© geöffnet. 

Das BĂŒrgermeister-Rehling-Haus

Franz Rehling war Baumeister und in der Zeit von 1948 bis 1972 BĂŒrgermeister von Freiburg/Elbe. Er wohnte in diesem Haus. Das GebĂ€ude wurde vermutlich 1836 erbaut von einem Tischler C. Heinzelmann. Ab 1883 kam das Haus in Erbfolge an den Maurermeister Carl Rehling und blieb auch durch Generationen im Besitz der Familie, bis es ca. in den 1980iger Jahren verkauft wurde.

Kornstraße 2

Bei dem Haus „Kornstraße Nr. 2″ handelt es sich um ein im Jahre 1824 erbautes BĂŒrgerhaus, das von verschiedenen EigentĂŒmern als Wohnhaus genutzt wurde. Grundbucheintrag im Jahr 1824, Namen schwer lesbar, da in deutscher Schrift.

Sie stehen jetzt vor der Kornstraße 2. Gehen Sie bergab zum Hafen und wenden Sie sich rechts. Vor dem Haus Nummer 8 kehren Sie um und suchen Sie die kleine Treppe zwischen der Nummer 12 und dem Hafenhaus. Oben erreichen Sie sie Hauptstraße, dieser folgen Sie nach links.

Abstecher zum Hafen

Wie viele Orte entlang der Elbe hatte Freiburg auch einen eigenen Hafen, da viele GĂŒter wegen fehhender Landverbindung ( befestigte Landstraße von Freiburg nach Stade wurde erst Mitte des 19. Jh. fertig gestellt) ĂŒber den Wasserweg transportiert werden mussten.

Handelshafen

Historisches Photo des Freiburger Hafens

Aus der Festschrift „825 Jahre Freiburg/Elbe“ :
,,WĂ€hrend frĂŒher die Elbe in großer Einbuchtung bis an den Hauptdeich heranreichte und der Freiburger Hafen insofern begĂŒnstigt war, hat die zunehmende Verschlickung mehr und mehr dazu gefĂŒhrt, dass die Elbe zurĂŒckgewichen ist und somit der Freiburger Hafen ĂŒber einen tideabhĂ€ngigen Priel dem Schiffsverkehr immer weniger zu dienen vermochte“.
Durch die Verschlickung ist letztendlich der „Handelshafen“ zum Erliegen gekommen. Die Nutzung des Hafens erfolgt nunmehr ausschließlich durch die Sport-Schifffahrt. Das auf der Ecke befindliche Ă€ltere zweigeschossige Haus ist das frĂŒhere „Hafenmeisterhaus“.

Hafenmeisterhaus

Seine Funktion als Hafenmeisterhaus, in dem die u.a. LiegegebĂŒhren der Schiffe entrichtet wurden und die Ordnung im Hafenbereich zu regeln war, hat das GebĂ€ude bereits vor langer Zeit verlor.

Das Hafenmeisterhaus steht unter Denkmalschutz und wird aktuell saniert.

Zollhaus

Am Ende des Hafenbereiches (in sĂŒdlicher Richtung wieder zurĂŒck zur Hauptstraße) vorbei am Hafenmeisterhaus, befindet sich das ehemalige Zollhaus, Hauptstraße 8, im Jahre 1853 als „Königliches Oberzoll Collegium erbaut, das ebenfalls seine Funktion im Zusammenhang mit dem Handelshafen hatte.

Architektenhaus

Hier findet sich ein erwĂ€hnenswerter Neubau, der sich nahtlos in die Hafenoptik einfĂŒgt. Zuvor stand hier ein Lagerschuppen.

Wir gehen jetzt wieder zurĂŒck in Richtung Hafenmeisterhaus. Kurz davor fĂŒhrt links eine Treppe wieder zurĂŒck in die Hauptstraße.

Der Rundgang fĂŒhrt nun weiter zur „Hauptstraße Nr.12″ (a und b).

Die Zeitungsvilla

Das GebĂ€ude Hauptstraße 12 b wurde 1911 fĂŒr einen Herrn Umlandt, dem GrĂŒnder und EigentĂŒmer der nebenliegenden Druckerei als reprĂ€sentatives Wohnhaus gebaut. Der namentlich bekannte, aus Hannover stammende Architekt hat ein GebĂ€ude entworfen, das stilistisch zwischen „Neuer Sachlichkeit“ und auslaufendem „Jugendstil“ anzusiedeln ist.

Rechts neben derZeitungsvilla – in dieser wohnte der Verleger – befindet sich die ehemalige Druckerei. Heute wird das GebĂ€ude als Wohnhaus im Rahmen eines Wohnprojektes genutzt.

Inzwischen gibt es schon lange keine Freiburger Zeitung mehr. Das Archiv im Keller wurde leider Opfer einer Sturmflut, so dass aktuell nur wenige Exemplate in Privatbesitz erhalten geblieben sind.

Personen vor dem Schaukasten der aktuellen Ausgabe der "Freiburger Zeitung" Aufnahme von ca. 1955

Hotel FĂŒrst Bismarck

GegenĂŒber der ehemaligen Druckerei liegt die „Hauptstraße 15″, das ehemalige „Hotel FĂŒrst Bismarck“, das zu seinen besten Zeiten ĂŒber die Grenzen Nordkehdingens hinaus bekannt und beliebt war. Seit 1830 war an dieser Stelle eine Gastwirtschaft, die Ende der 1860iger Jahre abgebrochen und 1871 als Hotel mit Kegelbahn und Ausspann errichtet wurde. Nach mehrmaligem Verkauf und Leerstand, 1996 an Privat verkauft und nunmehr als Wohnhaus genutzt.
Bei einer 1996 erfolgten Ausgrabung fand man Reste von GebĂ€uden als Brandschutt und konnte aufgrund der großen Menge an Asche mit grĂ¶ĂŸter Wahrscheinlichkeit feststellen, dass hier die Reste der frĂŒheren alten „Frei Burg“ im Schlick der Wurt aufgetaucht sind. Die Burg-Stelle befand sich also im hinteren GebĂ€udetrakt bzw. im Hof des GrundstĂŒckes.

Der weitere Rundgang fĂŒhrt uns jetzt rechts in die Blumenstraße und zu den GebĂ€uden Blumenstraße Nr. 15 und Nr. 17 und weiter bis zur Kreuzung (Autohaus Kober), rechts ab ( Richtung Cuxhaven), in die Straße Neuensteden und gleich in die zweite Straße rechts ab, in die Landratstraße. Auch hier liegen sehenswerte GebĂ€ude entlang des Weges.

entlang Hauptstraße und Blumenstraße

Hauptstraße 11

Hier befinden wir uns vor einem schönen, alten Fachwerkhaus, vermutlich in der Mitte des 19. Jh. erbaut. Genutzt wurde das GebĂ€ude ĂŒber Generationen von Privat. In der Neuzeit wird das Haus von einer Rechtsanwaltskanzlei genutzt.

Hauptstraße 13 – Lehr-Schmiede Kehdingen

Blumenstraße 15

Das GebĂ€ude Nr. 15, erbaut wohl zu Beginn des 19. Jahrhunderts, wurde ĂŒberwiegend als GeschĂ€ftshaus genutzt. Auf dem Photo ist es im Hindergrund zu sehen. Zuletzt ab den 1950er Jahren bis Ende des 20. Jahrhunderts war es ein Kolonialwarenhandel. Die aktuellen EigentĂŒmer nutzen das GebĂ€ude im Untergeschoß einerseits als Ausstellungsraum, andererseits im Obergeschoß als Ferienwohnung.

Blumenstraße 17

Dieses GebĂ€ude wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Scheune erbaut. Es diente spĂ€ter als Lagerhaus fĂŒr Kohlen und Getreide einer Landhandelsfirma. Nach dem Umbau (ca. 1995) entstanden darin 5 Eigentumswohnungen.

Der Rundgang fĂŒhrt nun weiter bis zur Kreuzung (Autohaus Kober), rechts ab in Richtung Cuxhavem, in die Straße Neuensteden und gleich in die zweite rechts, in die Landratsstraße.

Autohaus Kober

Das Autohaus Kober begann als Schmiede und dĂŒrfte damit einer der Ă€ltesten Gewerbebetriebe in Familienbesitz des Landkreises sein. Das abgebildete GebĂ€ude ist heute die Tankstelle und ein Teil des PKW-Verkaufsraumes.

Landratsamt

Im Bereich der Landratstraße befand sich das frĂŒhere Landratsamt und Wohnsitz des Landrates des Kreises Kehdingen, mit einem riesigen mit BĂ€umen und BĂŒschen bewachsenen Garten.
(Aus der Festschrift „825 Jahre Freiburg/Elbe“):
Die zweite HĂ€lfte des 19. Jh. brachte im Lande Hannover verschiedene Reformen
mit sich, von denen Freiburg ĂŒberwiegend verschont blieb. Nach der Hannoverschen Kreisordnung von 1884 wurde Kehdingen ein eigener Kreis, dessen Verwaltungssitz in Freiburg blieb. Dieses GebĂ€ude hat dann mit der Auflösung des Kreises Kehdingen (Übernahme durch den Kreis Stade aufgrund Gebietsreform in den 1930iger Jahren) seine Funktion als Landratsamt verloren. Es wurde wĂ€hrend des 2. Weltkrieg zum Teil als Hilfskrankenhaus, nach dem Krieg als Unterkunft genutzt, da es an Wohnraum mangelte. Zu Beginn der 1960iger Jahre hat man das GebĂ€ude abgebrochen und mit dem dazugehörenden Garten als BauplĂ€tze umfunktioniert. Was geblieben ist, ist die Bezeichnung ,,Landratstraße“.

Neuensteden

Der Landratstraße gegenĂŒber (dieser Bereich gehörte frĂŒher zur Bauernschaft ,,Schöneworth und wurde erst ca. Ende der 1920iger Jahre dem Flecken Freiburg/Elbe zugeschlagen) befindet sich die Villen Neuensteden Nr. 17, 19 und 21.
Rechts daneben ebenfalls als Villa erbaut, das GebĂ€ude „Neuensteden 19″. Das GrundstĂŒck mit ca. 6 ha Land wurde 1895 von Hinrieb D. Beckmann erworben. 1912 ließ Friedrich H. Beckmann die Villa mit dazugehörender Hausscheune darauf errichten. Es sollte als Existenzgrundlage und Alterssitz fĂŒr eine unverheiratete Schwester dienen. Das Land wurde durch Erbabfindung im 20. Jh. verkauft und mit EinfamilienhĂ€usern aufgesiedelt.
Das nĂ€chstfolgende GebĂ€ude „Neuensteden 21″ wurde ca. Ende des 19. Jh. erbaut. Es diente den EigentĂŒmern zunĂ€chst als Kaufhaus. Ende der 1920iger Jahre zog dann in diese Villa das örtliche Postamt ein. Lange Jahre hatte das GebĂ€ude dieses schöne Äußere, wie in dem s/w Foto dargestellt. Erst Mitte des 20. Jh. wurde das GebĂ€ude durch die Post umgebaut und hat damit sein heutiges Ansehen erhalten!
(Daran kann man sehen, welche „BausĂŒnden“ so in den 1960/1970iger Jahren begangen wurden. Heute wĂŒrde so etwas wohl nicht mehr passieren).
Zu Beginn des 21. Jh. hat das Postamt seine Funktion verloren, da durch Umstrukturierungen
in lĂ€ndlichen Bereichen die PostĂ€mter aufgelöst und dafĂŒr Postagenturen (im EDEKA-Markt befindlich) eingerichtet wurden.

Neuensteden 17

Dieses GebÀude wurde ca. Mitte des 18. Jh. erbaut. Auf dem alten s/w Foto kann man erkennen, dass sich die Anlage nicht wesentlich verÀndert hat. Wohl aber der
Straßenbereich davor ( frĂŒher Kopfsteinpflaster). Das GebĂ€ude wurde langeJahre als Wohnhaus und Arztpraxis genutzt und dient nunmehr ausschließlich Wohnzwecken.

Als am 6. Juli 1862 König Georg V. den Freiburger SchĂŒtzen einen Besuch abstattete, muss er hier vorbei gekommen sein. Vergleicht man Neuensteden, wie es oben betrachtet um 1915 aussah, mit dem heutigen Aussehen, so scheint es unverĂ€ndert. Auf den zweiten Blick fĂ€llt die schmale, leicht rundgefahrene, damals gepflasterte Chaussee ins Auge.

Neuensteden 19

Rechts daneben ebenfalls als Villa erbaut, das GebĂ€ude „Neuensteden 19″. Das GrundstĂŒck mit ca. 6 ha Land wurde 1895 von Hinrieb D. Beckmann erworben. 1912 ließ Friedrich H. Beckmann die Villa mit dazugehörender Hausscheune darauf errichten. Es sollte als Existenzgrundlage und Alterssitz fĂŒr eine unverheiratete Schwester dienen. Das Land wurde durch Erbabfindung im 20. Jh. verkauft und mit EinfamilienhĂ€usern aufgesiedelt.

Neuensteden 21

Das nĂ€chstfolgende GebĂ€ude „Neuensteden 21″ wurde ca. Ende des 19. Jh. erbaut. Es diente den EigentĂŒmern zunĂ€chst als Kaufhaus. Ende der 1920iger Jahre zog dann in diese Villa das örtliche Postamt ein. Lange Jahre hatte das GebĂ€ude dieses schöne Äußere, wie in dem s/w Foto dargestellt. Erst Mitte des 20. Jh. wurde das GebĂ€ude durch die Post umgebaut und hat damit sein heutiges Ansehen erhalten!
Am Beispiel der Nr21 kamm man sehen, welche „BausĂŒnden“ so in den 1960/1970iger Jahren begangen wurden. Heute wĂŒrde so etwas wohl nicht mehr passieren). Zu Beginn des 21. Jh. hat das Postamt seine Funktion verloren, da durch Umstrukturierungen in lĂ€ndlichen Bereichen die PostĂ€mter aufgelöst und dafĂŒr Postagenturen (im EDEKA- Markt befindlich) eingerichtet wurden.

Der Rundgang fĂŒhrt ĂŒber die L 111 wieder zurĂŒck auf die Hauptstraße. Folgen Sie der sanft ansteigenden Hauptstraße bis zur Nummer 59.

Hauptstraße

Hauptstraße 69

Wohnhaus erbaut um 1876. Es diente sowohl als Wohnhaus als auch von spĂ€teren EigentĂŒmern nebenher als kleiner Ausschank und Eisdiele. Ab 1981 diente das Haus dem Malermeister von Rönnen als Lagerraum und im OG als Wohnung.

Hauptstraße 63

BĂŒrgerhaus aus Fachwerk. Erbaut ca. 2. HĂ€lfte des 19. Jh. Die Stiele stehen relativ eng, die Gefache sind im Erdgeschoß und Giebelgeschoß durch 3 Riegel in 4 Felder geteilt, dazwischen die Fenster in breiteren Gefachen. ZunĂ€chst war hier die königlich-preußische Post (bis ca. 1877) mit dem 2. Ausspann (Pferdewechsel) stationiert. 1862 fuhr die erste Postkutsche. 1877 zog die Post aus.
Von 1892 bis 1922 wurde hier eine GaststĂ€tte „Im Alten deutschen Hause“ betrieben. Bis heute befindet sich im Obergeschoß ein Saal. Ab 1922 bis 1934 hatte der KreisveterinĂ€rarzt hier seinen Wohnsitz. Danach bis 2004 der örtliche Tierarzt.
WĂ€hrend des Krieges bot es einer Großfamilie aus dem Osten und einer Kriegerwitwe mit 2 Kindern Unterkunft. Im April 1945 Besetzung eines Teils des Hauses durch einen Teil der 7. britischen Panzerdivision.

Hauptstraße 72

Dieses FachwerkgebĂ€ude wurde wohl Mitte des19. Jh. erbaut. Es diente zunĂ€chst einem Sattlermeister als Wohnhaus und Werkstatt. Zu Beginn des 20. Jh. diente es der froheren Landkrankenkasse als GeschĂ€ftsstelle. Ende des 20. Jh. wurde das GebĂ€ude saniert und dient den neuen EigentĂŒmern sowohl als Wohnhaus und bietet auch FeriengĂ€sten Platz. Daneben wurde ein
kleiner, ĂŒppiger Blumengarten angelegt, der dem Haus eine angenehme AtmosphĂ€re verleiht.

Hauptstraße 70

Erbaut wurde dieses GebĂ€ude in der ersten HĂ€lfte des 19. Jh. ZunĂ€chst als BĂŒrgerhaus von einem Schuster genutzt, wechselte seine Nutzung u.a. als Gasthaus mit Kegelbahn, in der Nachkriegszeit von einer Familie als Mosterei (im rĂŒckwĂ€rtigen Bereich befindliche Scheune) und in der Neuzeit ab Mitte der 1970iger Jahre als Zahnarztpraxis.Dieses FachwerkgebĂ€ude wurde wohl Mitte des19. Jh. erbaut. Es diente zunĂ€chst einem Sattlermeister als Wohnhaus und Werkstatt. Zu Beginn des 20. Jh. diente es der froheren Landkrankenkasse als GeschĂ€ftsstelle. Ende des 20. Jh. wurde das GebĂ€ude saniert und dient den neuen EigentĂŒmern sowohl als Wohnhaus und bietet auch FeriengĂ€sten Platz. Daneben wurde ein
kleiner, ĂŒppiger Blumengarten angelegt, der dem Haus eine angenehme AtmosphĂ€re verleiht.

Werfen wir von hier aus einen Blick in Richtung der Kirche:

Rechts sehen wir das Hotel „Kehdinger Hof“ (Hauptstraße 59) – leider nur auf dem alten Foto – das GebĂ€ude wurde am 2. Januar 2022 Opfer eines Brandes. Als Gastwirtschaft mit Logiermöglichkeit erbaut zu Beginn des 19. Jh. Es diente neben der Unterkunft der jeweiligen EigentĂŒmer ausschließlich der Gastronomie und Saalbetrieb. Wohl in der Mitte des 20. Jh. kam noch eine Kegelbahn dazu.

Wir folgen unseren Rundgang fĂŒr ein paar letzte EindrĂŒcke – bald sind wir zurĂŒck am Startpunkt.

Hauptstraße 55 – Ärztehaus

Zwei HĂ€user weiter – Hausnummer 55 – liegt auf der rechten Seite eines der schönsten GebĂ€ude von Freiburg/Elbe. Aus alten HĂ€userlisten des Flecken Freiburg/Elbe ist zu entnehmen, dass ein
VorgÀngergebÀude wohl um das Jahr 1865 abgebrochen und an gleicher Stelle dieses Fachwerkhaus mit Stall errichtet wurde.
Die frĂŒhere Ansicht ist aus einem beigefĂŒgten s/w Foto ersichtlich. Damals mit viel Efeu umrankt, hat sich die Fassade nicht verĂ€ndert. Das GebĂ€ude wurde durch die Jahrzehnte als Ärztehaus ( Arztpraxis mit WohnrĂ€umen im OG) genutzt.

Hauptstraße 48

Das ursprĂŒngliche GebĂ€ude mit der Hs-Nr. 48 ist als solches nicht mehr vorhanden, im beigefĂŒgten s/w Foto ersichtlich. Erbaut in der Mitte des 19. Jh. wurde das GebĂ€ude (wie auf dem alten Foto ersichtlich) als Kaufhaus genutzt.

Zu Beginn des 20. Jh. von der Kreissparkasse durch Kauf etworben und als solche langjĂ€hrig genutzt. Zu Beginn der l 970iger Jahre, mit der GrĂŒndung der Samtgemeinde Nordkehdingen, zog die Samtgemeindevetwaltung in das GebĂ€ude ein. Die Kreissparkasse zog in ihr neu errichtetes GebĂ€ude ( Hauptstr. 42). Mit dem Umzug der Samtgemeindevetwaltung in das ehemalige Amtsgericht, etweiterte der EDEKA- Markt seine VerkaufsflĂ€che.

Alte Hafenstraße 2 – Richterhaus

BĂŒrgerhaus, ca. 1800 erbaut. Von 1878 bis 1973 Wohnungen fĂŒr die Amtsrichter. Das GebĂ€ude, in dem sich heute die BĂŒcherei und die RĂ€umlichkeiten des „Bio-Instituts“ befinden, wurde in der ersten HĂ€lfte des 19. Jh. als Wohnhaus mit Stall (Stall in den l 970iger Jahren abgebrochen wegen BaufĂ€lligkeit) errichtet.

Um das Jahr 1878 etwarb der damalige Flecken Freiburg das GebÀude. Seit dem diente es bis zur Auflösung des Amtsgerichtes Freiburg/Elbe den jeweiligen Amtsrichtern als Dienstwohnung (im Jahre 1907 vom Land Niedersachsen erworben).
In den 1980iger Jahren wurde das GebĂ€ude vom „Bio-Institut“ erworben. Etwa um das Jahr 2005 zog dann die BĂŒcherei in das Untergeschoss ein.
Von hier aus ein kurzer Blick in die Hauptstraße in Richtung ehem. Kehdinger Hof.
Zum Vergleich ist ein s/w Foto ( Aufnahme ca. zu Beginn der 1920iger Jahre) beigefĂŒgt.

Hauptstraße 34 – Kehdinger Kreishaus

Mit dem GebĂ€ude „Hauptstraße 34″ endet der Rundgang. Vor den 1970iger Jahren diente das GebĂ€ude als Gemeindeverwaltung des Flecken Freiburg/Elbe. Danach zog dort die Volksbank ein. In den 1928iger bis 1932iger Jahren befand sich darin das BĂŒro der ehemaligen Verwaltung des Kreises Kehdingen.

In frĂŒheren Zeiten befand sich auf dem GrundstĂŒck ein Wohnhaus.

Die Hauptstraße von der St.-Wulphadi-Kirche aus gesehen, wie sie, vor dem Ersten Weltkrieg aussah: Das Haus in der Bildmitte gehörte seit 1903, wie auch das daran anschließende, dem
Kaufmann Albertus Junge/aus. Das von ihm hier betriebene sog. WeißwarengeschĂ€ft war eines der angesehensten GeschĂ€fte am Ort.

Hier noch einige Bilder der Straßen und GebĂ€ude, die Sie gerade gesehen haben. Erkennen Sie alles wieder? Wenn nicht, machen Sie sich einfach erneut auf den Rundgang 😉

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