
Der Kornspeicher in Freiburg ist eines der ältesten erhaltenen Gebäude der Region und stellte durch seine Funktion und Lage über Jahrhunderte ein wirtschaftliches Zentrum der Region dar. Im 1742 errichteten Gebäude wurde Getreide zwischengelagert, das wichtigste Exportgut der Kehdinger Landwirtschaft.
Ansässig war hier in der Zeit ab 1900 bis in die 1930er Jahre hinweg die Getreidehandlung Hermann Möller. Ende der 1920er Jahre übernahmen Erwin Kühlcke und Robert Pieper dessen Getreidehandel und bauten das Geschäft modern auf und aus. In der deutschen „Wirtschaftswunderzeit“ wurde der ursprüngliche Kornspeicher den Verhältnissen nicht mehr gerecht und dies trotz diverser Aus- und Umbauten. Die Geschäftsinhaber entschieden sich, Mitte der 1960er Jahre neben dem Gebäude einen hohen Siloturm (rechts im Bild) zu bauen.
Später wurde das Unternehmen an die Landhandelsfirma Baumann (Otterndorf) und danach dann an die Landwirtschaftliche Bezug- und Absatzgenossenschaft. Aber leider ging es bergab mit dem Landhandel. Auch neue Ideen, z.B. der Ausbau des Gebäudes zu „maritimen“ Wohnungen hatte keinen Erfolg. Das Gebäude verfiel. Bis ein Bürgerverein das unter Denkmalschutz stehende Gebäude zum heutigen Sozio-Kulturzentrum renovierte und für Nordkehdingen und Freiburg erhielt. Gratulation dazu! (CI nach Informationen aus den Erinnerungen von Helmut Hatecke und dem Buch >Nordkehdingen Einst & Jetzt< von Udo Harrjus.
Ein Kommentar
Der Kornspeicher in Freiburg ist eines der ältesten erhaltenen Gebäude der Region und stellte durch seine Funktion und Lage über Jahrhunderte ein wirtschaftliches Zentrum der Region dar. Im 1742 errichteten Gebäude wurde Getreide zwischengelagert, das wichtigste Exportgut der Kehdinger Landwirtschaft.
Ansässig war hier in der Zeit ab 1900 bis in die 1930er Jahre hinweg die Getreidehandlung Hermann Möller. Ende der 1920er Jahre übernahmen Erwin Kühlcke und Robert Pieper dessen Getreidehandel und bauten das Geschäft modern auf und aus. In der deutschen „Wirtschaftswunderzeit“ wurde der ursprüngliche Kornspeicher den Verhältnissen nicht mehr gerecht und dies trotz diverser Aus- und Umbauten. Die Geschäftsinhaber entschieden sich, Mitte der 1960er Jahre neben dem Gebäude einen hohen Siloturm (rechts im Bild) zu bauen.
Später wurde das Unternehmen an die Landhandelsfirma Baumann (Otterndorf) und danach dann an die Landwirtschaftliche Bezug- und Absatzgenossenschaft. Aber leider ging es bergab mit dem Landhandel. Auch neue Ideen, z.B. der Ausbau des Gebäudes zu „maritimen“ Wohnungen hatte keinen Erfolg. Das Gebäude verfiel. Bis ein Bürgerverein das unter Denkmalschutz stehende Gebäude zum heutigen Sozio-Kulturzentrum renovierte und für Nordkehdingen und Freiburg erhielt. Gratulation dazu! (CI nach Informationen aus den Erinnerungen von Helmut Hatecke und dem Buch >Nordkehdingen Einst & Jetzt< von Udo Harrjus.